Nach einer ruhigen Nacht hieß es um 9.15 Uhr nach dem Frühstück „Leinen los“
über Port-sur-Saône und Port’Atelier nach Baulay.
Aufgrund des tollen Wetters hat Fritz ein eigenes Sonnensegel auf dem
Oberdeck im Verlauf des Tages installiert. Bei einem geeigneten Liegeplatz
für die Nacht bei Baulay sollte Wasser nachgefüllt und am kommenden
Morgen beim Bäcker weiteres Baguette besorgt werden. Leider war beides
nicht mehr gegeben und nach einem tollen Abendessen von Karin und Günter –
es gab Putengeschnetzeltes mit Reis – meldete sich zu allem Überfluss erneut
gegen 22 Uhr der Gaswarnmelder zu Wort. Die alarmierte Person bei Le Boat
hat uns dann einen Monteur geschickt, welcher gegen 23 Uhr eintraf. Es wurde
festgestellt, dass der Melder im gleichen Sicherungsstromkreis wie der
Kühlschrank liegt, so wurden diese beiden ganz einfach vom Monteur getrennt
und der Warnmelder wurde damit inaktiv.

So ging’s am nächsten Morgen mit der Notversorgung zum Frühstück zurück nach Port-sur-Saône um dort den notwendigen Wasserhaushalt wieder herzustellen.
Franz hat dann gleichzeitig wieder für Baguettenachschub gesorgt. Die Weiterfahrt
ging dann bis nach Soing, wo Fritz für den bevorstehenden Grillabend – von ihm
selbst und Erika – angelegt hat. Jetzt wurde Rose und Günter zu Matrosen getauft.
Gegen 21 Uhr erschienen am Himmel die ersten Blitze und um 22 Uhr kam ein kräftiges Gewitter. Das selbst angebrachte Segel hielt diesem leider nur bedingt Stand, wie sich
am folgenden Morgen herausstellte. Willy und Erika haben dann Baguette besorgt und
die anderen haben das Boot gereinigt, so dass die Weiterfahrt aufgenommen wurde.
Ohne Probleme und einem herrlichen Tag (Sonne pur und fast 30 Grad) traf man gegen 17.30 Uhr in Grey ein. Die Wassertanks wurden gefüllt und für das Abendessen
zeichneten sich Elisabeth und Ewald verantwortlich. Es gab einen leckeren Hirtentopf
mit Weincreme als Nachtisch. Für den Trinkwassernachschub musste noch der örtliche Supermarkt aufgesucht werden.

Nach etwas feuchter Nacht – es hat dann doch etwas geregnet – beschloss Fritz dass wir erst gegen 10.45 Uhr den Hafen von Grey verlassen, so dass noch Zeit für einen kleinen bzw. kurzen Stadtbummel gegeben war. Ein wettermäßig durchwachsener Tag stand bevor und als letzte Anlegestelle für den Abend wurde ein Platz ca. 3 km vor Auxonne gefunden. Zum Abendessen gab es leckere Maultaschen mit Kartoffelsalat von Willy und Franz.

Übrigens gab es jeden Nachmittag zum Kaffee leckeren Kuchen. Mal Zwetschenkuchen, mal Marmorkuchen, mal Eierlikörkuchen, mal Mohnkuchen oder Zucchinikuchen.

Der erneute Wetterumschwung bescherte uns am kommenden Morgen Nebel und die Sicht betrug gerade mal max. 10 Meter. Bis zur Basisstation in Sankt-Jean-de-Losne waren es immerhin noch knapp 25 km und 1 Schleuse.

Fritz hat sich im dichten Nebel trotzdem getraut zu fahren – tw. sehr langsam – und als dann nach der Schleuse auch die Sonne den Nebel nach oben zog, trafen wir gegen 11.00 Uhr im Hafen von Sankt-Jean-de-Losne ein.

Während Erika, Fritz und Edgar die Formalitäten mit Le Boat incl. aller Unannehmlichkeiten regelten, wurde die Pkw’s und der Anhänger wieder beladen. Nach gemütlicher Runde vor den Toren Le Boat’s trat man gegen 13 Uhr die Heimfahrt an um gegen 19 Uhr ohne größere Verzögerungen durch Staus etc. wieder in der Goethestrasse in Unterensingen anzukommen.

Resümierend haben alle Teilnehmer trotz aller Widrigkeiten mit Gasalarmen eine tolle und gute Woche erlebt.

Edgar Arnold