Samstags starteten wir frühmorgens mit 9 Wanderfreunden
und einem Anhänger voll Verpflegung zu unserer Basisstation
St.Jean-de-Losne in Ostburgund.
Nach dem Beladen des Boots am Nachmittag mussten wir noch eine
Einweisung in den Bootstyp über uns ergehen lassen.

Anschließend machten wir die Leinen los und fuhren auf der Saône
flussaufwärts bis zur Abzweigung in den Rhein-Rhône-Kanal. Nach
zwei weiteren Schleusen machten wir dann zum Übernachten fest.

Am nächsten Tag ging es dann nach dem Frühstück weiter bis Dole.
Hier legten wir an und unternahmen einen Spaziergang durch die engen
Gassen der Altstadt bis hinauf zur Basilika. Am Nachmittag fuhren wir noch
ein paar Kilometer bis Rochefort-sur-Nenon. Damit die anschließende Nacht
nicht langweilig wurde, überraschte uns so gegen 22 Uhr einmal wieder der
Gasmelder. Wir informierten die Basis, untersuchten die Gasanschlüsse auf
Gasgeruch, – negativ, also Fehlalarm – und setzten den Gasmelder außer Betrieb,
bis am nächsten Morgen der Monteur die Sensoren austauschte.
Dann ging die Fahrt weiter bis nach Avanne-Aveney.
Hier musste ich zum zweiten Mal eine Kapitänstaufe über mich ergehen lassen.

Am nächsten Tag durchfuhren wir an einem regnerischen Tag die Doubsschleife
mitten in Besançon; wir legten an und machten einen Ausflug auf die Zitadelle.
Am Nachmittag ging die Fahrt weiter bis Deluz, wo Erikas 60er Party stattfand.

Wir haben eine sehr schöne Bootswoche in einem abwechslungsreichen
Fahrgebiet mit insgesamt 60 Schleusen und zwei Tunnel auf 212 Flusskilometern
erlebt.
Das Wetter spielte immerhin so gut mit, dass wir unsere Grillabende am Lagerfeuer
zwar etwas verschieben mussten, aber trotzdem durchführen konnten.

Die nächste Haubootfahrt in 2016 ist bereits ausgebucht.

gez. Fritz Hoffmann

2015 Hausboot1