Unter diesem Motto erlebten 25 Albvereinler am 10. Juli einen interessanten und erlebnisreichen Tag in der Donaustadt. Der erste Besuch galt dem ehemaligen Fort Oberer Kuhberg, erbaut um 1850 als Teil der riesigen Bundesfestung Ulm. Zu Beginn des sogenannten ,,Dritten Reiches‘‘ wurde im Fort Kuhberg vom nationalsozialistischen Regime in der Zeit von 1933 bis 1935 ein Konzentrationslager eingerichtet. Ca. 600 politische/weltanschauliche Gegner der Hitler-Diktatur aus Württemberg waren dort unter unwürdigen Bedingungen in Kassematten Schikanen ausgesetzt.

Eine Führung und ein Doku-Zentrum zeigt den Besuchern bedrückende Einblicke aus dieser Zeit. Ulm zeigte danach sein freundliches Gesicht bei einer sehr anschaulichen und interessanten Führung im Zentrum, der Altstadt und im Münster. Im Garten des altehrwürdigen Gasthauses Lochenmühle am Flüsschen Blau gab’s anschliessend Kulinarisches. Eine gemütliche Fahrt auf der Donau mit dem ,,Ulmer Spatz‘‘ rundete den erlebnisreichen Tag bei schönstem Wetter ab. Dankeschön an Wolfgang, er hat den Ulm-Tag bestens organisiert.